Dienstag, 16. September 2008

Sonntag, 14. September 2008

Nakama Pirkula - Teehaus














ja, ja ich weiß....nakama Pirkula ist hundertprozentig falsch geschieben...



Nakama Pirkula heiß so viel wie "nächster Halt"

Heute am Sonntag möchte ich ein wenig über mein Wochenende mit Sven und Andi erzählen. Ich hätte euch auch gerne Fotos zu Verfügung gestellt, aber leider hat meine Kamera einen Knicks bekommen. So werde ich euch so - ohne Bilder aber sehr lebhaft von meinem Wochenende berichten.



Also die beiden Herren der Schöpfung sind am Mittwoch in Riga eingekehrt, und Sven bat mich eine Party Community zusammen zu trommeln. Gesagt getan, ich habe erst mal ein paar Erasmus Studenten eingeladen und ein kleines Begrüssungskommietee einberufen. Fotos dazu sind bei dem Sven auf die Seite.

Und wir haben uns natürlich bei den Bremer Stadtmusikanten getroffen. Aber wie sollte es auch anders sein "das Sven" ist ja das Gegenstück der "Ereigniskarte" bei Monopoly, der saß natürlich schon wieder in einem super süßen Teehaus gegenüber von den Stadtmustikanten.



Das Teehaus



Das Teehaus entpuppte sich als super süße ganz liebevoll und niedliche eingerichtete *in*Nischen*verliebt*kuschelde* Einrichtung. Unten im Keller waren Gewölbe die mit gemüdlichen Sitz und Liegesofas ausgestattet waren. Man sagte uns es sei ein wenig wie in der Türkei in den Teehäusern. An jedem Tischen lagen verliebte Pärchen zusammengerollt oder Freunde saßen zusammen zum chillen.

Wirklich ein "must go" für jeden Riga Besucher....und man höre und staune - die Bedienung ist der englischen Sprache mächtig und freundlich.






Die French Bar



die Fench bar ist normalerweise das "Belle Epoche", aber es wird von den Erasmus Studenten nur die French Bar genannt. Da mir die Bar bereits bekannt war, und ich um die guten Preise und das Bier Bescheid wußte haben wir einzuggehalten und erst mal "nakama Prikula - Riga" gefeiert. Danach ging es aber schnell ins Bett wir hatten ja schließlich nächsten Tag Vorlesung.



Jurmala

Jumala ist ein Kurort vor Riga. Der echte Ostseestrand - Rigaische Bucht - in Lettland. Die Letten sind sehr stolz auf dieses Gebiebt und nutzen es selber als Kur und Erholungsort. Ich bin natürlich mit einer gewissen Erwartung hingegangen, aber das was mich entfing....war zwar nicht schlechter als meine Erwartungen, jedoch anders. Wie sagte Sven - Jurmala ist wie Binz vor 20 Jahren. Der Strand ist allerdings eine Augenweide, 500 km Strand am Stück...wer kann das schon von sich behaupten. In Jurmala sind wir dann Armenisch Essen gewesen, mit freundlicher Bedienung, guten preiswerten Essen.



Sonntag, 7. September 2008

In the middel of no where

war jemand von euch schon mal mitten in der Nacht in the middel of nowhere in einem Jacuzzi?

Ich kann nach diesem Wochenende meine Frage mit "ja" beantworten.

Die Welcome Party der Erasmus Studentenvereinigung war phantastisch. So habe ich mir Student sein immer vorgestellt. Und dank des gekündigten Jobs und meiner neu erworbenen Freiheit hatte ich jetzt einmal die Gelegenheit dazu.

Am Samstag Mittag wurden wir mit einem nicht ganz so vertrauenwürdigen Bus, und noch ein weniger vertrauenwürdigeren Fahrer abgeholt. Treffpunkt war wie immer die Uni...wir wissen bis heute nicht wohin die Fahrt gegangen ist, aber selbst wenn wir es gewußt hätten - hätten wir es nicht aussprechen können. Die Fahrt dauerte eine Stunde und ging direkt in die lettische Natur. Auf der Hinfahrt machen wir einen kurzen Einkaufsstop - um Getränke zu kaufen, denn für Essen war ja gesorgt. Natürlich hat jede Nation Erasmusstudenten, seinem Namen alle Ehre gemacht. Die Deutschen kauften palettenweise Bier, die Russen Wodka, die Spanierer komische Mixgetränke. In dem Moment war mir klar wie der Abend verlaufen würde :-)
Ich persönlich besorgte mir das leckere lettische Bier, und einen Wein von dem ich das Etikett lesen konnte. Als wir dann nach einer halbstündigen Fahrt ankamen, gab es eine Überraschung. 80 Personen sollten sich 50 Schlafplätze teilen...
Man sagt uns man kümmere sich drum und somit begannen wir den Nachmittag mit sportlichen Kennenlernspielen. Die durchaus ganz lustig und gar nicht so füchterlich albern waren wie vermutet. Um 19.00h gab es nun Abendessen. Es gab frischen Salat, Kartoffeln und Würstchen.
Mit den Essen wurde schließlich die Feier eingeläutet. Das Haus eignete sich phantastisch, es hatte mehrere Mehrbettzimmer, einen Balkon, eine Veranda von der ein Steg in den See führte. Da es am Samstag sehr warm war, ließen sich die meisten ein Bad natürlich nicht nehmen. Gegen 21.00h wurde dann die Sauna und das Jacuzzi unter freien Himmel eröffnet.
Natürlich wurde viel gefeiert und getrunken. Da mir aber bereits klar war das keine alternative Schlafplätze gesucht wurden, verzog ich mich um 2.30h ins Obergeschoss zu den Schlafzimmern und ergatterte mir einen somit im späteren Verlauf des Abends sehr seltenen Schlafplatz.
Die Nacht war unruhig, die ganze Nacht bis 6.00 h früh dröhnte die Musik, ständig betrat jemend das Zimmer und suchte ein freies Bett. Als ich um 09.00h aufwachte, lagen Männlein und Weiblein in allen Betten, über den Boden und sogar in der Sauna versteut und schliefen. Naja, das heiß einige waren immer noch am feiern, der See war wieder gut besucht und auch das Frühstück wurde eifig verschlungen.

Auf der TopTen der schrecklichsten Nächte kommt diese ganz nach oben.

Aber...
... das ist doch mal ein Studentenleben - so habe ich mir das vorgestellt.

Ich bin Nachts schwimmen gegangen, habe eine Kater vom billigen Dosenbier, fühle mich sandig und ungewaschen - kein Wunder ich habe in meinen Klamotten geschlafen (es gab kein Bettzeug) und habe mit einem Menschen das Bett geteilt, der nicht mal meine Sprache versteht - ich glaube es war eine Polin?

In the middel of no where












Donnerstag, 4. September 2008

Mein erste Party in Riga


























Der Unterricht

Auf den Unterricht war ich wirklich sehr gespannt. Mit der Fächerauswahl hat es Dank unserem Prof. Felix auch geklappt und ich denke ich habe eine gute Auswahl getroffen.
So beginnt meine Woche mit Tourism Business, dann habe ich Meeting and Conferences sowie Tour Operations und Tour Operation an Planing, am Mittwoch Political Science und Donnerstag habe ich dann schon wieder Wiederholung der Fächer. Und am Freitag frei...großartiger Stundenplan.
Die Fächer sind anspruchsvoll, aber dadurch das zwei Tests während des Semesters gemacht werden bekommt man sicher einen Eindruck wie und wo man Leistungtechnisch steht.
Außerdem sind die Letten offensichtlich Fans von Präsentationen, denn in fast jedem Fach muss eine Präsentation gemacht werden, die zur 50% zur Evaluierung beiträgt. Mir ist des das natürlich ganz recht, denn ich liebe Präsentationen! Nirgendwo sonst darf ich mich sonst so in den Mittelpunkt drängen und quatschen so viel ich will...und das beste ist mir müssen alle zu hören :-)

Die Hörsäle sind wirklich moderner Standard und die Dozenten gut ausgewählt und können auf jeden Fall mit den deutschen Niveau mithalten, übertreffen sogar teilweise.

Mittwoch, 3. September 2008

Tja , das ist so was mit der Freundlichkeit

So dann werde ich jetzt meinen Freiblock nutzen um euch ein wenig über die lettischen Menschen zu erzählen.


Da gibt es nun die Frauen...



...zwischenzeitlich habe ich wirklich gedacht ich gehe nicht zum Unterricht, sondern ich bin auf der Londoner Fashion Week. Hier gehen 80% ( und das ist keine Übertreibung) in Highheels zur Schule. Etwas 50% tragen einen Rock und davon etwa 60% so kurz das man den Saum des halterlosen Strumpfs sehen kann. Dazu sind die Frauen hier nicht geschmacklos oder billig angezogen - wirklich nicht. Sehr geschmackvoll kombiniert, dezent geschminkt, aber halt für deutsche Verhältnisse völlig overdressed. Ich habe ständig das Gefühl ich treffe gleich Carrie, Charlotte, Samantha und Mirenda zu Lunch. Zumal wirklich viele lettische Frauen einen Sex and the City Klingelton haben.


Mit der Freundlichkeit hier ist das so eine Sache, viele wissen ja das ich alle drei Monate das Vergnügen mit der Nadel habe, einer Injektionsnadel. Nun um sicher zu gehen, das ich mich nicht in Deutschland um alles bemühen muss, habe ich mich natürlich vorerst erkundigt bei meiner Ärztin. Sie vergewisserte mir das, dass Präparat ebenfalls in Lettland erhältlich ist. Sie sagte bloß das ich mich erst bei einer Apotheke erkundigen soll ob es längere Bestellungzeiten gäbe. Gesagt - getan. Na, nicht so einfach...nun hatte ja schon öfter das Sprachproblem erläutern. Ich bin also in eine Apotheke und habe wieder eine ältere Dame vor mir. (so langsam gewinne ich den Eindruck in Lettland arbeiten nur Menschen ab 40). Als ich Sie fragte ob Sie englisch sprechen würde, nickte sie. Thank God. Nun erklärte ich ihr worum es ging ....auch das ich nur die Lieferzeiten wissen möchte. Ihre Antwort: "In Latvia, we don't have it." Da war ich wirklich erstaunt. Ich wollte mich gerade trollen, als eine andere Dame sagte: "wait!" und dann in einem fragenden Tonfall in lettisch auf die Apothekerin einredete. Die jüngere Kundin hat offensichtlich unser Gespräch verfolgt und mischte sich ein. Später stellte sich herraus, das das Prozetere das gleiche wie in Deutschland ist. Arzt - Rezept - Apotheke - nicht vorbestellen.


Zweiter Fall: Der Briefumschlag


Nun vor kurzen habe ich eine weitere Mitbewohnerin dazubekommen - Petra. Petra kommt aus der Nähe von Koblenz und studiert in der Schweiz. Und sie dachte ebenfalls wie ich, als sie hörte, sie soll mit einer Deutschen zusammenwohnen. -Scheiße, wie soll ich so englisch lernen- Nun weiter zu den Umschlägen. Also ich bat mein Mitbewohnerin mir ein paar Briefumschläge mitzubringen, was Sie auch bereitwillig tun wollte. Laut Aussage von Petra suchte sie bei den Schreibwaren, fand jedoch keine Umschläge. Nun schnappte sie sich eine Grußkarte und stapfte damit zu eine der Verkäuferin. Da sie genauso wie ich schon Erfahrung mit den SprachBarrieren hatte, wedelte Sie mit den Umschlag und fragte auf englisch danach. Die Dame entpuppte sich als des Englischen mächtig, verneinte aber die Suche. Als blieb Ihr nicht anderes über als diese Antwort zu akzeptieren. Und dann... Im späteren Verlauf stieß Petra wie durch ein Wunder auf Umschläge.